Modern Walking
Ein Spaziergang durch das neue, moderne Dresden

Während Baukunst-Studenten der Sächsischen Akademie der Künste die „Allgegenwart des Barock“ in Dresden beklagen, kommen die meisten Touristen gerade deswegen. Doch es gibt, wenn auch markant nur vereinzelt, moderne Architektur in der Stadt. Günter Benisch, 1922 in Dresden geboren und eine der „Vaterfiguren“ neuerer deutscher Architektur, brachte 1996 Farbe in die Schullandschaft mit dem St. Benno Gymnasium.

Peter Kulka, 1937 in Dresden geboren, setzte mit seiner offenen Glasarchitektur am neuen Landtag bereits 1991 Zeichen für transparente Demokratie (und erlaubt den Abgeordneten wunderbar verträumte Blicke auf die Elbe). Ausgezeichnet von vielen Juries ist der „Kristall“ des Ufa-Palastes von coop Himmelb(l)au (1998). Multiplexe (dieses hat acht Säle und 2.600 Plätze) müssen nicht hässlich sein! Gleiches gilt für Büro- und Geschäftshäuser wie das World Trade Center (Nitz, Prasch & Siegel, 1992) und das Haus am Zwinger (Heinz Tesar, 1999).

Ulrich van Stipriaan

Veröffentlicht in: trialog 2/2000
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